Gastroenterologie (Magen-Darm)
Gastroenterologie (Magen-Darm)

Gastroenterologie (Magen-Darm)

Die Gastroenterologie umfasst die Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von sämtlichen Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse.
Magen und Darm können mit flexiblen dünnen Schläuchen – den sogenannten Endoskopen – wenig belastend untersucht und ggf. therapiert werden. Ebenso werden Ultraschalluntersuchungen und Funktionstests routinemäßig in unserer Praxis angeboten.


Wichtige Untersuchungsmethoden:

Laboruntersuchung
Zu den wichtigsten Routine-Laborparametern in der Gastroenterologie gehören Leberwerte (GPT, GOT, GGT, AP, Bilirubin), Blutbestandteile (z.B. Blutplättchen und andere Gerinnungsfaktoren, rote und weiße Blutkörperchen), Pankreasenzyme, Nierenwerte, Elektrolyte und Entzündungswerte. Spezielle Laboruntersuchungen, z.B. Stuhluntersuchung, Elastase-Bestimmung im Stuhl, Hepatitis-Serologie oder Leberfunktionstests werden bei gezielten Fragestellungen veranlasst.

iFOB (immunologischer fäkaler okkulter Blut-) Test
Eine Untersuchung Nachweis von verstecktem (okkultem) Blut im Stuhl, z.B. zum Screening von Dickdarmkrebs.

H2-Atemtest (Funktionstest des Dünndarms)
Bei bestimmten Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z.B. gegen Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose), bei ungeklärten Durchfällen, Blähungen oder Bauchkrämpfen sollte mit dem H2-Atemtest mögliche Unverträglichkeiten überprüft werden. Hierfür werden bestimmte Testsubstanzen verabreicht und anschließend die Abatmung von H2 (Wasserstoff) bestimmt. Hierfür werden ca. 4 Stunden benötigt.

Ultraschall der Bauchorgane (Abdomen-Sonographie)
Bei unklaren Bauchbeschwerden sollte eine Bauchuntersuchung mit Ultraschall erfolgen.
Mit dem Ultraschall können mögliche Veränderungen z.B. an Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse oder auch den Nieren festgestellt werden.
Mit dem CW-Doppler und der farbkodierten Duplexsonographie werden zusätzlich die Gefäße beurteilt.

Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)
Bei unklaren Oberbauchschmerzen, Sodbrennen, Schluckstörungen, unklarem Gewichtsverlust oder Blutarmut sollte eine endoskopische Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms (ÖGD) erfolgen.
Die Spiegelung erfolgt durch Einführen eines dünnen Schlauchs durch den Mund.
Der Patient ist am Untersuchungstag nüchtern und kann auf Wunsch gerne eine Schlafspritze (Sedativum) erhalten, so dass er die Spiegelung „verschläft“. Die Untersuchung dauert wenige Minuten und ist schmerzfrei.

Darmspiegelung (Koloskopie)
Bei plötzlichen Änderungen der Stuhlgewohnheiten, bei Durchfällen oder Verstopfungen, bei Gewichtsverlust, bei unklaren Bauchschmerzen, bei Blutarmut oder einfach zur Darmkrebs-Vorsorge sollte eine Darmspiegelung erfolgen.
Vor der Spiegelung ist eine Reinigung des Darms erforderlich, die am Tag vor der Spiegelung zu Hause erfolgt.
Bei der Darmspiegelung wird das Endoskop über den After eingeführt und bis zum Übergang des Dickdarms in den Dünndarm vorgeschoben.
Damit eine Beurteilung des Darmlumens möglich ist, muss Luft in den Darm geblasen werden.
Sollten hier Polypen entdeckt werden, können diese gleichzeitig endoskopisch abgetragen werden. Dickdarmpolypen sind pilzförmige Geschwülste der Dickdarmhaut. Die Größe kann von wenigen Millimetern zu einigen Zentimetern stark variieren. Polypen sind häufig gutartige Wucherungen. Es kann sich hieraus jedoch ein bösartiger Tumor entwickeln, sodass eine Entfernung angestrebt werden sollte. Bei sehr kleinen Polypen kann eine Abtragung mit der Zange erfolgen. Größere Polypen werden in der Regel mit einer Schlinge abgetragen.

Enddarmspiegelung (Proktoskopie)
Das Proktoskop ist ein starres Endoskop von ca. 10 cm Länge, mit dem der Analkanal und ein Teil des Mastdarms untersucht werden. Hämorrhoiden oder Fissuren lassen sich mit der Methode gut darstellen, die nach Bedarf auch behandelt werden können. Insbesondere Hämorrhoiden im Frühstadium (Grad I-II°) lassen sich mit Gummibandligatur unkompliziert therapieren.

Hepatitis B/Hepatitis C
Es sind viral verursachte Infektionskrankheiten der Leber, die akut oder chronisch verlaufen können. Auf dem Boden einer chronischen Leberentzündung (Hepatitis) kann eine Leberzirrhose oder Leberkrebs entstehen. Eine chronische Hepatitis B/C kann mit Alpha-Interferon, in den meisten Fällen jedoch mit antiviral wirksamen Tabletten therapiert werden.

Kontakt & Adresse

Internistische Facharztpraxis
in Kronberg
Westerbachstraße 23F, 2. OG
(Ärztehaus WesterbachCenter)
61476 Kronberg
Tel.: 06173 996 814-0
Fax: 06173 996 814-14
info@ifk-med.de

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag
08:00 – 12:30 Uhr
13:15 – 18:00 Uhr

Mittwoch
08:00 – 14:00 Uhr

Freitag
08:00 – 12:30 Uhr

Samstag
nach Vereinbarung

ÄRZTE

Dr. med. Jung-Hun Lee
Internist
(Gastroenterologie, Hepatologie)


Dr. med. Kerstin van der Meulen
Internistin
(Gastroenterologie)


Prof. Dr. med. Gerd Kliems
Chirurg (privatärztlich)
(Proktologie)

Gastroenterologie (Magen-Darm)

Die Gastroenterologie umfasst die Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von sämtlichen Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse.
Magen und Darm können mit flexiblen dünnen Schläuchen – den sogenannten Endoskopen – wenig belastend untersucht und ggf. therapiert werden. Ebenso werden Ultraschalluntersuchungen und Funktionstests routinemäßig in unserer Praxis angeboten.


Wichtige Untersuchungsmethoden:

Laboruntersuchung
Zu den wichtigsten Routine-Laborparametern in der Gastroenterologie gehören Leberwerte (GPT, GOT, GGT, AP, Bilirubin), Blutbestandteile (z.B. Blutplättchen und andere Gerinnungsfaktoren, rote und weiße Blutkörperchen), Pankreasenzyme, Nierenwerte, Elektrolyte und Entzündungswerte. Spezielle Laboruntersuchungen, z.B. Stuhluntersuchung, Elastase-Bestimmung im Stuhl, Hepatitis-Serologie oder Leberfunktionstests werden bei gezielten Fragestellungen veranlasst.

iFOB (immunologischer fäkaler okkulter Blut-) Test
Eine Untersuchung Nachweis von verstecktem (okkultem) Blut im Stuhl, z.B. zum Screening von Dickdarmkrebs.

H2-Atemtest (Funktionstest des Dünndarms)
Bei bestimmten Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z.B. gegen Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose), bei ungeklärten Durchfällen, Blähungen oder Bauchkrämpfen sollte mit dem H2-Atemtest mögliche Unverträglichkeiten überprüft werden. Hierfür werden bestimmte Testsubstanzen verabreicht und anschließend die Abatmung von H2 (Wasserstoff) bestimmt. Hierfür werden ca. 4 Stunden benötigt.

Ultraschall der Bauchorgane (Abdomen-Sonographie)
Bei unklaren Bauchbeschwerden sollte eine Bauchuntersuchung mit Ultraschall erfolgen.
Mit dem Ultraschall können mögliche Veränderungen z.B. an Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse oder auch den Nieren festgestellt werden.
Mit dem CW-Doppler und der farbkodierten Duplexsonographie werden zusätzlich die Gefäße beurteilt.

Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)
Bei unklaren Oberbauchschmerzen, Sodbrennen, Schluckstörungen, unklarem Gewichtsverlust oder Blutarmut sollte eine endoskopische Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms (ÖGD) erfolgen.
Die Spiegelung erfolgt durch Einführen eines dünnen Schlauchs durch den Mund.
Der Patient ist am Untersuchungstag nüchtern und kann auf Wunsch gerne eine Schlafspritze (Sedativum) erhalten, so dass er die Spiegelung „verschläft“. Die Untersuchung dauert wenige Minuten und ist schmerzfrei.

Darmspiegelung (Koloskopie)
Bei plötzlichen Änderungen der Stuhlgewohnheiten, bei Durchfällen oder Verstopfungen, bei Gewichtsverlust, bei unklaren Bauchschmerzen, bei Blutarmut oder einfach zur Darmkrebs-Vorsorge sollte eine Darmspiegelung erfolgen.
Vor der Spiegelung ist eine Reinigung des Darms erforderlich, die am Tag vor der Spiegelung zu Hause erfolgt.
Bei der Darmspiegelung wird das Endoskop über den After eingeführt und bis zum Übergang des Dickdarms in den Dünndarm vorgeschoben.
Damit eine Beurteilung des Darmlumens möglich ist, muss Luft in den Darm geblasen werden.
Sollten hier Polypen entdeckt werden, können diese gleichzeitig endoskopisch abgetragen werden. Dickdarmpolypen sind pilzförmige Geschwülste der Dickdarmhaut. Die Größe kann von wenigen Millimetern zu einigen Zentimetern stark variieren. Polypen sind häufig gutartige Wucherungen. Es kann sich hieraus jedoch ein bösartiger Tumor entwickeln, sodass eine Entfernung angestrebt werden sollte. Bei sehr kleinen Polypen kann eine Abtragung mit der Zange erfolgen. Größere Polypen werden in der Regel mit einer Schlinge abgetragen.

Enddarmspiegelung (Proktoskopie)
Das Proktoskop ist ein starres Endoskop von ca. 10 cm Länge, mit dem der Analkanal und ein Teil des Mastdarms untersucht werden. Hämorrhoiden oder Fissuren lassen sich mit der Methode gut darstellen, die nach Bedarf auch behandelt werden können. Insbesondere Hämorrhoiden im Frühstadium (Grad I-II°) lassen sich mit Gummibandligatur unkompliziert therapieren.

Hepatitis B/Hepatitis C
Es sind viral verursachte Infektionskrankheiten der Leber, die akut oder chronisch verlaufen können. Auf dem Boden einer chronischen Leberentzündung (Hepatitis) kann eine Leberzirrhose oder Leberkrebs entstehen. Eine chronische Hepatitis B/C kann mit Alpha-Interferon, in den meisten Fällen jedoch mit antiviral wirksamen Tabletten therapiert werden.

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